Meditation & Schneeluft

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Die Winterzeit ist zum Sinnbild lang ersehnter Ruhe geworden. Der moderne Streßmensch hetzt auf die Feiertage zu, um dann endlich abschalten zu können. Wahre Ruhe findet sich allerdings nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern in jedem von uns. Mit der richtigen Technik und Ausdauer können wir den Winter nutzen, um auch noch im Sommer Gelassenheit auszustrahlen und durch erhöhte Konzentration zu punkten.

Versunken in tiefer Ruhe. Die Winterlandschaft liegt unter einer dicken Decke Schnee begraben. Es ist früh dunkel und doch ist es angenehm hell. Das Treiben der Menschen wird gebremst. Die Laute vom Schnee und Eis geschluckt. Die Natur kennt ihre Rhythmen. Das ist kein Geheimnis. Der Mensch kennt dafür seine Ausreden und den selbstgemachten Streß. Irren ist menschlich - zu sich finden aber auch.

Erste Schritte

Die Schwingungen werden schneller und heftiger in der Zeit, in der wir leben. Was wir aktuell versuchen durch enormen Aufwand im Außen zu lösen, kann aber auch im Innen schnell „vorwärts“ bringen. Es ist nicht viel Zeit dazu nötig, dafür aber Beständigkeit. Die ersten Schritte wollen von sich aus behutsam gegangen werden. Nimmt man eine angenehme Meditationshaltung ein und sucht die Ruhe in sich, kommen schnell Gedanken auf, die einen wieder in die Welt hinaus treiben wollen. Vielleicht schaffst Du es ja und lässt sie drei mal ziehen, bevor Du dem Drang nachgibst wieder in Bewegung zu gehen.
Auch ist die eingenommene Position entscheidend für die Fähigkeit sich zu konzentrieren. Während so manchem die Füße im Lotussitz einschlafen, schlafen andere im Liegen komplett ein. Ein jeder wird seine Lieblingshaltung entdecken und auch mal verändern wollen. Wichtig dabei ist eine gesunde, aufrechte Haltung der Wirbelsäule, bzw. bewußt ausgeführte Bewegungen, wie beispielsweise während einer Gehmeditation, oder beim Yoga.

Meditationshaltungen:

Erste Techniken

Die tiefe Ruhe kommt von alleine. Sie kann weder erzwungen, noch erkauft werden. Schriften und alte Meister kennen verschiedene Techniken, die einem helfen können in tiefe Versenkung zu geraten. Es gibt wohl kein Universalrezept zur Erleuchtung, jedoch bekannte Handlungsweisen, die einem den Weg ebnen und andere, die für Steine im Weg sorgen. So wird in allen Traditionen die Liebe und Hilfsbereitschaft als beste Tugend für ein spirituelles Wachstum angesehen. Bestimmte, erlernbare Techniken sollen für Konzentration sorgen. Es ist in den uralt-überlieferten Schriften und Traditionen üblich, sich einen Meister (Guru) zu suchen, der einem auf dem Weg behilflich ist. Es wird von jahrzehnte langen,  gleichbleibenden Übungen berichtet, bevor es auf einmal quasi Schlag-auf-Schlag in der Entwicklung und neuen Techniken vorwärts gehen kann. Manch anderer mag bereits in kurzen Abständen neue Aufgaben bekommen. Interessanterweise bemerkt die Umwelt davon meist nur wenig, da das protzerische Ego schwindet.

Meditationstechniken:

Glasklar

Nehmen wir uns die Natur wieder zum Vorbild und nutzen den wertvollen Impuls Ruhe einkehren zu lassen. Der Geruch der Winterluft sorgt bereits für ein frisches Empfinden und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Der flüchtige Wasserdampf kondesiert und kristallisiert. Wie ein Schneekristall ordnen sich Gedanken und schaffen Klarheit über das was getan werden muß, oder eben auch nicht.

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