AMRITA BIO QUEST 2013

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Internationale Konferenz über Biotechnologie und deren innovative Anwendungen. Wie können die neusten Entdeckungen aus der Biotechnologie möglichst schnell der Gesellschaft und Patienten zugute kommen? Diese und andere Fragen wurden auf der Konferenz AMRITA BIO QUEST 2013 erörtert, die vom 08. – 12. August an der Amrita Univerisity im indischen Bundesstaat Kerala tagte. Die Universität
umfasst fünf Campus für rund 20‘000 Studierende. Sie wurde von der weltbekannten humanitären Aktivistin Mata Amritanandamayi (bekannt als Amma) gegründet.

An der AMRITA BIO QUEST 2013 hielten 70 Wissenschaftler und Forscher Vorträge und Workshops, darunter der Medizin- und Physiologie-Nobelpreisträger Leland Hartwell. Er wurde der Konferenz am 12. August live zugeschaltet. Initiantin
der Konferenz ist Mata Amritanandamayi (Amma). Sie ist davon überzeugt, dass Wissenschaftler und Techniker eng und engagiert zusammenarbeiten müssen, damit den einzelnen Menschen und der Gesellschaft schnell und effektiv geholfen werden kann.

Schwerpunkte der Konferenz

Es diskutierten Wissenschaftler aus Europa, Asien, Australien und den USA fachübergreifend darüber, wie neue Errungenschaften aus der Biotechnik zur Lösung von grossen Problemen in der Gesellschaft, zur Linderung von menschlichem Leid und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen können. Die 400 Wissenschaftler erörterten den Nutzen der Biotechnologie für die Verbilligung von Medikamenten und biotechnischen Geräten.
Die Schwerpunkte der Konferenz waren translatorische Medizin, Nanotechnologie, Neurowissenschaften, Genomforschung, Proteonik, Bioinformatik und Biotechnologie.
Mit über 300 ausgewählten Poster-Präsentationen in den sieben Konferenzsequenzen bietet AMRITA BIO QUEST 2013 ein ideales Forum, um Diskussionen und Überlegungen über etablierte, aber auch neu kommende Plattformen und Strategien zu führen.

Wissenschaftliche Lösungen werden gebraucht

Ein Highlight der AMRITA BIO QUEST 2013 war die interaktive Live-Webcast-Übertragung mit Prof. Leland Hartwell. Er erhielt im Jahre 2001 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin für die Entdeckung von Proteinmolekülen, die die
Zellteilung kontrollieren. Prof. Hartwell sprach zum Thema, “Die Rolle der Wissenschaft und Technologie für die Schaffung einer nachhaltigen Welt“.
Der Wissenschaft komme immer mehr die Rolle zu, Lösungen für die Verbesserung der Situation von Notleidenden zu finden. Zum Schluss sagte Lee Hartwell, er hoffe, dass die Diskussionen die menschlichen Werte stärken.
An der AMRITA BIOQUEST sprachen auch Shigeki Miyamoto, Professor für Onkologie, Wisconsin Institutes for Medical Research sowie Egidio D‘Angelo, Direktor Brain Connectivity Center, Universität Padua.

Amma, die Präsidentin der Amrita University, kommt im Oktober und November nach Europa. Mehr Informationen unter www.amma.de

Amrita Vishwa Vidyapeetham (Amrita University)
Eines von AMMAs vielen humanitären Projekten

  • Fünf Universitäten mit Fakultäten für Ingenieurwissenschaften, Medizin, Krankenpflege, Zahnmedizin, Pharmazie, Wirtschaft, Journalismus, Ayurveda, Lehrerausbildung, Biotechnologie sowie Kunst & Naturwissenschaften
  • Amrita Research Labs und andere Forschungsabteilungen entwickeln innovative Technologien in den Bereichen Kommunikation, E-Learning, Bildungstechnologien, Computerwissenschaften und Biotechnologie
  • 30 führende Universitäten weltweit, einschließlich Stanford, MIT, NYU, EPFL in der Schweiz, VU in Amsterdam, TU München, Roma Tre, ETH Zürich und die Universität Tokyo kooperieren mit der Amrita Universität, um höhere Bildung und in ganz Indien zu verbessern
  • Institute of Peoples’ Education stellt Programme zur Berufsausbildung und zur gesellschaftlichen Entwicklung bereit
  • UN-empfohlenes Alphabetisierungsprogramm für die Stämme der Urbevölkerung
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